3 Methods of Securing Your Android

Heutzutage ist jedes Android Handy ein kleiner Computer mit Internetzugriff, viele tausende verfügbare Apps zum Installieren und vieles mehr. Mit nur einem einzigen Smartphone in deiner Hosentasche sind die Möglichkeiten grenzenlos. Dennoch gibt es Gefahren, wie die grenzenlose Möglichkeiten, dass Dritte in deine empfindlichen Daten spähen könnten.

In dunklen Teilen des Internets werden in dieser Sekunde neue Online Bedrohungen geboren. Jede ist noch gefährlicher als die letzte und sie alle sind Mittel um deine Informationen zu stehlen und deine Geräte zu beschädigen. Dann gibt es noch Unternehmen, die deine Informationen sammeln wollen, um dich mit relevanteren Werbungen direkt ansprechen zu können. Und schließlich haben wir noch Spionage Agenturen, die immer mehr Informationen über jeden einzelnen Bürger bekommen, den sie eigentlich beschützen sollten.

Es ist also offensichtlich, dass die Situation für Android Nutzer nicht so strahlend aussieht. Was es noch schlimmer macht, ist, dass der Großteil der Android Nutzer noch nicht einmal merkt, wie verwundbar ihr Gerät tatsächlich ist. Außerdem können sich viele gar nicht vorstellen, wie viele empfindliche Daten die Smartphones beinhalten. Ein Hacker mit ein wenig Können, muss den Smartphone nicht einmal mehr stehlen, um sich rein hacken zu können. Mit all den Apps, die du drauf hast, stehen die Türen für diese Kriminelle komplett offen.

Über dein Smartphone kann er auf dein Bankkonto zugreifen, auf deine Social Media Konten und persönliche E-Mails. Er kann deinen Wohnsitz herausfinden, die Bilder von dir und deiner Familie stehlen, sowie deine Kontaktlisten, Mitteilungen, Kalender und alles andere.

Diese Informationen zu verlieren, kann dein Leben ruinieren. Es kann sogar das Leben deiner Familie ruinieren und in weiterer Folge das deiner engsten Freunde und ihren Familien. Was kannst du also dagegen unternehmen? Nun ja. Du könntest einmal damit anfangen, dein Smartphone zu schützen. Und wie du das machst, erklären wir dir in diesem Artikel.

Wie du dein Android Smartphone schützen kannst.

#1 Nutze ein VPN

VPNs sind eine der besten Möglichkeiten, sicherzustellen, dass dein Android Handy sicher ist. Sie können dein Gerät selbst schützen, indem sie deine Verbindung zum Internet schützen.

VPN steht für Virtual Private Network. Es ist ein sehr hilfreiches Werkzeug, das entwickelt wurde, um die Sicherheit, Privatsphäre und Anonymität der Nutzer zu gewährleisten. Sie können dich vor neugierigen Blicken des Internets bewahren, sowie vor Bedrohungen wie Viren, Ransomware und andere Formen von Malware.

Das wird dadurch möglich gemacht, dass VPNs die drei Grundlagen zum Schutz nutzt, die jedes VPN bietet, sowie eine Vielzahl von anderen, kleineren Features, die sich je nach Anbieter unterscheiden. Diese drei Grundlagen sind Sicherheitsprotokolle, Verschlüsselung und ein Server Netzwerk.

VPN Protokolle funktionieren so, dass sie einen sicheren Tunnel erstellen, der dein Smartphone mit dem Internet verbindet. Wenn deine Daten zwischen diesen beiden Punkten übermittelt werden, gehen sie durch diesen Tunnel. Dadurch sind die Daten vor Blicken geschützt und niemand kann sehen was du tust, oder diese Information missbrauchen. Das beinhaltet auch deinen Internetanbieter.

Jedoch ist kein Sicherheitssystem alleine perfekt, weshalb VPNs eine Zweite Schutzschicht bietet – Verschlüsselung. Verschlüsselung, wie der Name schließen lässt, verschlüsselt deine gesamten Daten. Das bedeutet, dass du dir keine Sorgen machen musst, wenn du Daten leakst, da diejenigen, die diese Daten einsammeln, keine Ahnung haben werden, was sie da vor sich haben. Die besten VPNs nutzen nutz die stärkste Verschlüsselung, die nicht gebrochen werden kann.

Außerdem wird uns ein Servernetzwerk geboten. Jedes VPN hat seine eigenen Server; nur Anzahl und Standorte ändern sich je nach Anbieter. Die Server sind um die ganze Welt verstreut und können in vielen verschiedenen Ländern gefunden werden. Wenn du dich mit einem VPN verbindest, verbindest du dich auch zu einem dieser Server.

Indem du das tust, versteckst du deine reale IP Adresse und verwendest stattdessen eine IP Adresse, die dir der Server zugeteilt hat. Das liegt daran, dass deine IP Adresse jede Menge Informationen liefern kann, wie beispielsweise deinen Standort. Demnach wird jeder, der dich über deine IP Adresse orten möchte, nur den Standort deines Servers finden. Außerdem werden normalerweise all deine Online Aktivitäten mit deiner IP Adresse aufgezeichnet. Verwendest du aber nicht deine eigene, kann keiner diese Informationen mit dir verbinden.

Ein weiterer Vorteil eines VPNs ist die Möglichkeit, lokal eingeschränkte Inhalte aufrufen zu können. Diese gibt es, da manche Seiten und Online Services ihre Inhalte für eine bestimmte Region, ein Land oder ein Publikum einschränken wollen. Indem du deine IP Adresse änderst, änderst du deinen Standort. Wenn du also den richtigen auswählst, bekommst du Zugriff auf die Seiten, die du aufrufen möchtest.

Welches VPN sollte ich nutzen??

VPNs sind sehr nützliche Tools und die einfachste und effizienteste Methode um all deine Geräte zu schützen. Heutzutage sind sie besonders wichtig, wo sich so viele Leute ständig Sorgen um ihre Privatsphäre machen müssen. Jeden neuen Monat gibt es neue Nachrichten von Regierungen, die nun noch stärker überwachen wollen und neue Malware und Ransomware Attacken. Es gibt regelmäßig neue Bedrohungen deiner Privatsphäre.

Mit einer Situation wie dieser, die nur immer und immer schlimmer wird, gibt es immer mehr VPN Anbieter, die dagegen ankämpfen. Es gibt derzeit über 850 Anbieter, was es ziemlich schwierig macht, das richtige zu finden. Besonders, weil nicht alle davon gleich gut sind.

Und außerdem verwenden nicht alle von ihnen ausreichenden Schutz, obwohl sie ihn versprechen. Das gilt vor allem für kostenlose VPNs. Nicht nur, dass sie dich nicht so gut wie Premium Versionen schützen, nein, sie könnten außerdem deine privaten Daten sammeln und versenden, um Geld zu machen.

Wenn du dir einen guten, starken Schutz für dein Android Gerät wünscht, wirst du dir ein Premium Abo nehmen müssen. Da es sehr schwierig ist, das richtige VPN zu finden und da neue Nutzernormalerweise nicht unbedingt wissen, wonach sie suchen sollen, haben wir ein paar eigene Test gemacht. Indem wir das taten, können wir dich in die richtige Richtung weisen und ein paar VPNs empfehlen, denen du vertrauen kannst, dir den best möglichen Schutz zu bieten. Diese sind:

Also sehen wir uns einmal an, was diese so zu bieten haben.

ExpressVPN

Meilleur VPN masquer adressse IP

ExpressVPN ist derzeit einer der top Anbieter in der VPN Industrie. Sie bieten viele extra Features, die sie sehr beliebt und vertrauenswürdig machen. Sie bieten mehrere Sicherheitsprotokolle, die stärkste Verschlüsselung und Server in über 77 Ländern.

Du kannst ExpressVPN nicht nur für Android nutzen, sondern für eine ganze Reihe von Geräten und Betriebssystemen, wie iOS, Windows, Mac und Linux. Das VPN bietet eine No-Log Regelung, zeichnet jedoch deine Verbindungen aus. Sie bieten dir einen guten Kundenservice, sowie uneingeschränkte Bandbreite und Geschwindigkeit.

Du kannst das VPN Abo über Debit- oder Kreditkarte zahlen, sowie PayPal und Bitcoin. Solltest du beschließen, dass es nicht das richtige VPN für dich ist, musst du dir keine Sorgen machen. Du erhältst auch eine 30 Tage Geld zurück Garantie, die bedeutet, dass du einen Monat lang Zeit hast, um zu testen und gegebenenfalls dein Geld zurückbekommst.

Besuche ExpressVPN
30 Tage Geld zurück Garantie

NordVPN

Als nächstes haben wir NordVPN. Wie die anderen, bietet NordVPN so Einiges, wie unter anderem eine einfache Einrichtung, eine benutzerfreundliche App, No-Log Regelung und vieles mehr. Es ist eines der besten VPNs da draußen, was man schon alleine an den Features erkennen kann.

Darunter findet sich ein Kill Switch, ein sehr praktisches Tool, das man nicht überall findet. Dieses Feature kann deine Verbindung sofort unterbrechen, falls der Schutz aus irgendeinem Grund unterbrochen wird. Außerdem unterstützt und schützt dieser Anbieter P2P Datenverkehr, was großartige Neuigkeiten für alle Torrent User sind. Seine No-Logs Regelung ist sehr streng und obendrauf gibt es eine 30 Tage Geld zurück Garantie.

Was man sonst noch kaum unter den über 850 anderen VPN Anbietern sieht, ist das einzigartige Feature, das sich Double Encryption nennt. Diese doppelte Verschlüsselung verschlüsselt deine Daten gleich zweimal. Schon eine reguläre Verschlüsselung ist gut genug, um deine Daten wirklich gut zu schützen, aber dieser Anbieter verdoppelt das noch. Kombiniere das mit 981 Servern in 58 Ländern und du erhältst maximale Sicherheit und Anonymität.

Schlussendlich haben wir noch eine Geld zurück Garantie für 30 Tage, die es dir ermöglicht, aus dem Deal ohne irgendwelche Kosten wieder auszusteigen, solltest du ihn nicht mögen.

Besuche NordVPN
Spezialangebot für Anonymster Leser

HideMyAss

Best VPN HideMyAss to hide IP

HideMyAss ist ein schlaues VPN mit einem offensichtlichen und immer noch amüsanten Sinn für Humor. Was viel wichtiger ist, ist dass es eines der größten Servernetzwerke da draußen hat – Sogar größer als das von IPVanish. Es bietet 860 Server in 190 Ländern um die ganze Welt. Insgesamt sind das mehr als 110.000 IP Adressen, wohingegen IPVanish 40.000 bietet.

Jedoch sind diese Nummern, so beeindrucken sie auch sein mögen, nicht alles, was HMA zu bieten hat. Außerdem erhält man großartigen Kundenservice, gute Geschwindigkeiten und eine starke Verschlüsselung. Man bekommt sogar einen eingebauten Speed Test. Daneben gibt es ein ausgezeichnetes FAQ auf der Website, sehr leistbare Preise und keine Aufbewahrung von Logs.

Der Anbieter ist sehr auf seine Kunden fokussiert und will uns mit all diesen Features den bestmöglichen Schutz bieten.

Besuche HideMyAss
30 Tage Geld zurück Garantie

LeVPN

le vpn

Als nächstes haben wir LeVPN. Dies ist einer der vertrauenswürdigsten VPN Anbietern da draußen. Die Gründer sind Informationssicherheits-Spezialisten, was schon eine gute Garantie für die Qualität darstellt. Dieses VPN hat eine erstklassige Verschlüsselung, mehrere Protokolle und Server in über 114 Ländern.

Nebenbei wird auch noch P2P Verkehr unterstützt, ein fantastischer Kundensupport geboten sowie Schutz für so ziemlich jedes Gerät und jedes System versprochen. Man bekommt gute Geschwindigkeit und kein Limit auf die Bandbreite. Zusätzlich gibt es bei diesem Anbieter das SmartDNS Feature.

Sehr beeindruckend ist außerdem ein einzigartiges Feature, das eine Kombination von SmartDNS und VPN ist. Der Anbieter nennt diesen Service HybridVPN. Dieser ist in der Lage, Firewalls und Restriktionen zu umgehen. Das ist jedoch noch nicht alles. Während er durch solche Schutzschilder geht, verschleiert er sich, um wie regulärer Datenverkehr auszusehen, was die Benützung dieses Services umso sicherer macht und dich ideal schützt.

 Besuche Le VPN
7 Tage Geld zurück Garantie

IPVanish

Meilleur VPN Turquie

Zu guter Letzt haben wir IPVanish. Eine weitere sehr beliebte Wahl mit äußerst starken Schutz und einem großen Servernetzwerk. Es bietet über 850 Server in über 60 Ländern. Mit Zahlen wie diesen kannst du jede Restriktion umgehen, die du möchtest.

Sie behalten keine Log Files, verschlüsseln deine Daten und bieten einen 24/7 Kundensupport, den du jederzeit kontaktieren kannst, wenn du irgendwelche Problem emit dem VPN hast. Das wird jedoch kaum passieren, da die Software glücklicherweise sehr selbsterklärend und benutzerfreundlich ist.

IPVanish hat ein einzigartiges Feature, das sie noch besser als den Rest macht. Es ist die Tatsache, dass sie ihre eigenen Server besitzen und verwalten, anstatt den Service von Dritten in Anspruch zu nehmen. Dadurch können sie schnellere Geschwindigkeiten als die meisten anderen Anbieter vorweisen. Es könnte tatsächlich das schnellste VPN am Markt sein, was definitiv sehr nützlich für Streaming und Online Gaming auf deinem Android Gerät ist. Da sie eine 7 Tage Geld zurück Garantie bieten, ist es einfach und risikofrei, den Anbieter auszutesten.

Besuche IPVanish
7 Tage Geld zurück Garantie

So gern wir auch behaupten würden, dass ein VPN eine absolut perfekte, fehlerfreie Möglichkeit zum Schutz bietet, entspräche das nicht der Wahrheit. Auch ein VPN hat Fehler, die wir nun aufzeigen möchten:

Probleme bei der Verwendung einer VPN App für Android

Seit dem plötzlichen Anstieg an VPN Beliebtheit, wurden einige Studien durchgeführt, um herauszufinden, wie sicher die VPNs nun wirklich sind. Studien, wie die eines Teams an der Universität von South Wales haben ein paar interessante, wenn auch beunruhigende Ergebnisse gefunden.

Laut ihnen stellen einige der VPN Apps des Google Play Stores ein großes Risiko für die Sicherheit deines Android Gerätes dar. Sie weisen Spyware, Daten Leaks, Adware und generell Malware auf.

Die Studien haben außerdem gezeigt, dass viele Leute, die eine VPN App nutzen, diese nach der Anzahl der Sterne im Store auswählen. Jedoch haben auch die mit den höchsten Bewertungen einige schlimmer Überraschungen parat. Über 38% der getesteten Apps (insgesamt 283) tragen Malware in sich.

Diese beinhalten Adware, Trojaner, Malvertising, Riskware und Spyware. Es gab nur sehr wenige Nutzer, welche die Sicherheit dieser Apps in Frage gestellt haben, während der Rest sie ohne Weiteres heruntergeladen hat, wie die Downloadzahlen zeigen. Da draußen gibt es derzeit Millionen von Usern, die wahrscheinlich Infektionen auf ihren Geräten haben, von denen sie nicht einmal wissen.

Das stellt ein besonders großes Problem dar, weil diese VPNs Zugang zu all deinen privaten Daten haben, die sie eigentlich beschützen sollten. Es ist zwar gut, dass ein erhöhteres Bewusstsein geschaffen wird, wenn es um Sicherheit und Privatsphäre geht, doch nicht wirklich viele Apps im Google Play Store können das bieten. VPNs versprechen ununterbrochen Dinge, die sie nicht halten können, was ein falsches Gefühl von Sicherheit gibt.

18% der Apps, die getestet wurden bieten zwar Tunneln über Protokolle, jedoch ist die Verschlüsselung kein Teil des Gesamtpaketes. Diese Ergebnisse sind besorgniserregend für Sicherheit und Privatsphäre.

Viele dieser Apps haben auch ein Problem mit Daten Leaks, sowohl bei IPv6 Verkehr, als auch bei DNS Verkehr. Um die 66% der Apps wiesen DNS Leaks auf, während ganze 84% IPv6 Leak aufwiesen. Die Apps versprechen also nicht nur Verschlüsselung, die gar nicht da ist, sonder haben auch noch ein ordentliches Leak Problem. Besonders aus der Perspektive der Nutzer sind das äußerst beunruhigende Ergebnisse.

Das ist der Grund, warum wirklich nur Apps von Anbietern verwendet werden sollten, denen du vertraust. Tust du das nicht, könnte der „Schutz“ mehr Schaden anrichten, als du hättest, wenn du kein VPN nutzen würdest.

Um zu demonstrieren, welche die am meisten problematischen Apps sind, haben die Forscher der Studie diese in einem VirusTotal AV-Rank aufgelistet. Das hier ist nun die Liste ein paar beliebten VPN Apps, die Malware Aktivitäten verknüpft haben:

Protect Android (1)

Das sind die Probleme, auf die du stoßen kannst, wenn du dir eine VPN App für dein Android Gerät zulegst. Wie du sehen kannst, ist die Situation nicht so blendend und du musst besonders aufpassen, wenn du dir deinen neuen Anbieter aussuchst.

Anmerkung: Die von uns getesteten VPNs oben im Beitrag weisen diese Probleme nicht auf

#2 Verschlüssle dein Android Gerät

maxresdefault

Eine der besten Methoden des Schutzes für dein Android Gerät ist die vollständige Verschlüsselung. Wenn du dein Gerät verschlüsselst, werden seine gesamten Daten unleserlich gemacht und codiert. Keiner kann ohne einen PIN, Passwort oder Muster auf deine Daten zugreifen.

Erst nachdem diese Methoden der Verifizierung ordentlich durchgeführt wurden, wird deine Verschlüsselung aufgehoben.

Die Verschlüsselung wurde mit Android Gingerbread (2.3.x) eingeführt und ist seitdem in jeder Version Bestandteil. Jede Version von Lollipop, bis zur neuesten, hat die Verschlüsselung von Anfang an eingestellt. Solltest du jedoch ein älteres Gerät haben, musst die sie manuell selbst einstellen.

Die Verschlüsselung ist sehr nützlich, da sie deine Daten am Gerät wirklich gewissenhaft schützen kann. Viele Unternehmen nutzen sie als Vorsichtsmaßnahme, um Spionage im Unternehmen zu vermeiden. Wenn jemand versucht in dein Gerät einzubrechen, ist es dadurch fast unmöglich, irgendwelche Daten zu erhalten. Zumindest ohne so manche moderne Methode, die sehr tiefes Wissen und spezielle Ausrüstung benötigt.

Jedoch ist die Verschlüsselung für den Durchschnitts-User mehr als genug Schutz für empfindliche Dateien und Informationen. Da dein Android Gerät tonnenweise solcher Daten hat, von Nachrichten und Fotos, bis hin zu Bankkonten, ist es wichtig andere daran zu hindern, dein Smartphone zu entsperren.

Nebenwirkungen der Android Verschlüsselung

Doctor shows information on blackboard: side effects

Die Verschlüsselung hat leider auch ein paar negative Seiten und es gibt ein paar Dinge, über die du dir Gedanken machen musst, bevor du dich dazu entschließt zu nutzen oder eben nicht. Es gibt nicht viele Nebenwirkungen, aber die wenigen können schon beeinflussen, wie du dein Smartphone nutzt. Es gibt hauptsächlich drei Punkte, über die du dir Gedanken machen solltest:

  • Schwächere Leistung deines Gerätes – Durch den Prozess der Ver- und Entschlüsselung deines Gerätes, ist es nicht mehr so schnell wie zuvor. Für viele Nutzer wird das kein all zu großes Problem darstellen; je nachdem wie gut dein Gerät ist und wie viele Dateien du darauf hast. Du solltest dich aber auf jeden Fall auf eine Verlangsamung gefasst machen.
  • Einweg Verschlüsselung – Wenn du sie nicht standardmäßig eingestellt hast, ist die einzige Möglichkeit sie rückgängig zu machen, dein Gerät komplett zurückzusetzen. Das bedeutet komplett zurück zu den Werkseinstellungen und neu anfangen, wie als du es neu gekauft hast.
  • Du musst dein Gerät wären dem Prozess entrooten – das ist erwähnenswert, da du wahrscheinlich auf Probleme stößt, wenn du dein Gerät nicht entrootest. Du kannst es dann wieder rooten, nachdem du die Verschlüsselung aktiviert hast.

Dein Smartphone zu entschlüsseln ist ein Schritt in die richtige Richtung und wir denken, dass du es wirklich in Erwägung ziehen solltest. Die Nebenwirkungen, die wir beschrieben haben, sind nicht dazu da, um es dir wieder auszureden. Wir wollen lediglich, dass du weißt worauf du dich einlässt, bevor du dich festlegst.

Wie du dein Android Gerät verschlüsselst

Bevor wir zu den Schritten kommen, die du vornimmst, um deine Verschlüsselung einzustellen, haben wir hier noch ein paar Infos für dich:

  • Der Prozess kann eine Stunde oder länger dauern
  • Du brauchst mindestens 80% Akku, sonst startet Android den Prozess nicht
  • Steck dein Gerät an den Strom bevor du loslegst und lasse es währenddessen angesteckt
  • Entroote dein Gerät, falls es gerootet ist

Diese Anweisungen musst du dir auf jeden Fall zu Herzen nehmen, sonst könntest du während des Ablaufes deine Daten verlieren. Nachdem der Prozess angefangen wurde, lass dein Gerät in Ruhe, bis alles abgeschlossen ist. So, jetzt wo wir das aus dem Weg geräumt haben, können wir mit den eigentlichen Schritten loslegen.

Zuerst gehe in deinem Android Gerät auf Einstellungen.

Protect Android (10)

Danach auf Sicherheit.

Protect Android (1)

Je nachdem welches Modell du hast, können die Bezeichnungen abweichen, aber du solltest dieser Anleitung relativ leicht folgen können, egal wie dein Gerät die Optionen benennt.

Wenn dein Gerät die Verschlüsselung bereits eingestellt hat, siehst du es hier. Es ist gut zu wissen, dass Android deine SD Karte nicht verschlüsselt. Manche Geräte tun das, aber Android ist keines davon.

Wenn du die Entschlüsselung noch nicht laufen hast, kannst du sie über die Option „Telefon verschlüsseln“ einleiten.

Protect Android (2)

Der nächste Bildschirm zeigt dir eine Warnung. Diese besagt was nach der Fertigstellung des Prozesses passieren wird. Davon haben wir bereits das meiste besprochen. Tippe auf „Telefon verschlüsseln“ wenn du soweit bist.

Nun solltest du eine weitere Warnung bekommen, die dich fragt, ob du das wirklich tun willst. Sie wird noch einmal wiederholen, dass du den Prozess nicht unterbrechen sollst, sobald er eingeleitet wurde. Tippe erneut auf „Telefon verschlüsseln“ und der Prozess wird starten.

Protect Android (3)

Nun wirst du einen Ladebalken sehen, der dir zeigen wird, wie lange die Verschlüsselung dauert. Normalerweise beträgt die Zeit ungefähr eine Stunde.

Nachdem der Prozess abgeschlossen wurde, wird dein Gerät neu starten und wieder wie gewohnt, vollkommen funktionsfähig laufen. Wenn du ein Passwort, Muster oder PIN hast, kannst du es nun eingeben und das Gerät schließt den Prozess ab.

Wenn du keine solche Verifizierung eingestellt hast, solltest du das nun machen, weil der gesamte Prozess sonst für die Katz‘ war. Das tust du, indem du in die Einstellungen navigierst und von dort ins Sicherheits-Menü. Nun gehe zur Bildschirmsperre und wähle die Art der Verifizierung, die du bevorzugst.

Protect Android (4)

Protect Android (5)

Du wirst gefragt, ob du möchtest, dass dich dein Gerät beim Start-Up nach einem PIN, Muster oder Passwort fragt. Wir empfehlen hier ein klares „Ja“, aber die Entscheidung liegt bei dir. Vergiss nur nicht, dass du das für Sicherheit, nicht für Bequemlichkeit machst.

Protect Android (6)

Wenn das Gerät nun neu hochgefahren wird, kann nicht einmal ein Fingerabdruck dein Gerät entsperren. Vergiss nicht, dass nur deine gewählte Verifizierung hier funktionieren wird. Du kannst deinen Fingerabdruck Scanner später nutzen, sobald du dein Gerät nach dem hochfahren ordentlich entsperrt hast.

Und das war es dann schon – dein Gerät ist jetzt verschlüsselt. Das stellt definitiv den besten Schutz gegen mögliche Diebe dar. Wenn du die Verschlüsselung wieder aufheben möchtest, funktioniert das nur indem du dein Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzt. Wenn du diese Option wählst, werden deine Daten für immer verloren sein. Also stelle sicher, dass du sie vorher irgendwo speicherst. Sollte dein Gerät mit Verschlüsselung geliefert worden sein, steckst du damit fest. Nichts kann sie entfernen; nicht einmal ein Zurücksetzen.

#3 Ent-Google dein Android Gerät

14943212112256

Eine weitere Methode zur Erhöhung deiner Privatsphäre ist die Entfernung von Google aus deinem Leben. Zumindest so viel wie möglich.

Das könnte am Anfang etwas komisch sein, aber denk einmal darüber nach. Google weiß alles darüber was du online machst. Der gesamte Service ist darauf ausgerichtet, Daten über dich zu sammeln und dein persönliches Profil zu erstellen. Es ist wahrscheinlich angemessen zu sagen, dass Google dich besser kennt als deine Freunde und Familie vereint.

Es speichert deine Daten darüber, wo du hin gehst, was du tust, was du dir ansiehst und wie viel Zeit du auf jeder Seite verbringst.

Als es neu eingeführt wurde, eroberte Google die Welt im Sturm. Nie zuvor gab es eine Suchmaschine, mit so großer Geschwindigkeit, Qualität und solch einem guten Service. Jedoch ist alles Gute eben auch teuer. Das können wir auch für Google und seine Services sagen.

Natürlich nimmt dir Google für die meisten Leistungen kein Geld weg. Bezahlen wirst du jedoch trotzdem. Und zwar mit Informationen bezüglich deiner Person, Gewohnheiten, Verhalten, Vorlieben und mehr. Diese Daten erhalten sie von überall auf der Welt und Google sammelt erfolgreich Daten von jedem, der es nutzt. Und was tun sie mit diesen Informationen? Natürlich Inserenten und Werbeagenturen verkaufen. Dadurch macht das Unternehmen tonnenweise Geld und die Werber erhöhen ihre Verkäufe, indem sie die richtigen Zielgruppen mit den richtigen Produkten ansprechen.

Man könnte sogar sagen, dass Google die größte und erfolgreichste Spionage Agentur der Geschichte ist. Und wir geben ihnen freiwillig all unsere Daten.

Jedoch gibt es noch immer Leute, die das nicht möchten. Solltest du dazugehören, könnte es hilfreich sein, weiterzulesen. Wir sehen uns nun Schritte an, die du vornehmen kannst, um die Menge an Informationen zu reduzieren, die Google von deinem Android Gerät und deinem PC sammelt.

#4 Verteile die Daten

Dank all den Diensten, die uns Google bietet, nutzen wir sie für all unsere Bedürfnisse. Es ist einfach und bequem und erlaubt es dem Unternehmen, all unsere Daten auf einmal zu sammeln. Wenn du dir aber genug Sorgen um deine Privatsphäre machst, wirst du wahrscheinlich ein wenig dieser Bequemlichkeit opfern.

Google und all die dazugehörigen Services komplett aufzugeben ist schwierig – das wissen wir. Jedoch gibt es auch andere Services, die du ausprobieren kannst, wenn du wirklich damit aufhören willst, Google mit all deinen Informationen zu füttern. Am besten du suchst dir ein Unternehmen aus Europa. Die EU hat jede Menge Privatsphäre Gesetze, die eine wesentlich bessere Alternative sind. Aber mehr dazu später.

#5 Nutze eine andere Suchmaschine

Dich komplett vor Google zu verstecken ist fast unmöglich. Jedoch bedeutet das nicht, dass du es dem Unternehmen erleichtern solltest und ihnen freiwillig alle Informationen überreichen. Es stimmt schon – Google ist die beste Suchmaschine da draußen und bietet die besten Algorithmen.

Jedoch gibt es auch jede Menge anonyme Suchmaschinen, die dir die gleichen Ergebnisse anzeigen, ohne aufzuzeichnen was du tust. Ein paar der besten anonymen Suchmaschinen sind:

#6 Lösche die Cookies

Jede Website, die du besuchst, wird dich darüber informieren, dass sie Cookies nutzt und, dass sie das nur tut um deine User Experience zu verbessern. Jedoch ist das nur teilweise wahr. Durch die Nutzung von Cookies können Google und diese Unternehmen dich online verfolgen, egal wo du hin gehst,

Um dich vor dieser Invasion deiner Privatsphäre zu schützen, kannst du Tracker Blocker nutzen. Einer davon ist Ghostery, den du als Add-On deines Browsers installieren kannst. Er kümmert sich um die Cookies und informiert dich über die Ergebnisse.

Eine weitere Option ist ein Service, der sich privacyfix.com nennt. Er wurde von AVG ins Leben gerufen und kann dir zeigen, wie du die Privatsphäre Einstellungen auf deinen Geräten modifizieren kannst und wie du deine Internet Services optimal nutzen kannst.

#7 Verlasse Gmail

Das wird wahrscheinlich der schwierigste Schritt für die meisten User. Googles E-Mail Service ist der beste und spielt in einer ganz anderen Liga wenn es um Qualität und Schutz vor anderen Einflüssen geht.

Jedoch würden viele zustimmen, dass der Service ein wenig zu intelligent ist. Er scannt all deine Inhalte, wie persönliche E-Mails, mit dem Ziel die Werbungen anzupassen und zu verbessern. Es mag schon sein, dass ihre Privatsphäre Regelung besagt, dass du der rechtmäßige Besitzer bist, wenn es um geistiges Eigentum geht und das passt auch so, jedoch besagt sie auch, dass Google die Lizenz hat, es zu hosten, reproduzieren, nutzen, aufbewahren, abändern, veröffentlichen, öffentlich ausstellen, öffentlich vorführen und vertreiben. Und diese Lizenz bleibt auch bestehen, wenn du die Services, die Google bietet, verlässt.

Mit all diesen Informationen – denkst du da noch immer, dass es eine gute Idee ist, deine vertraulichen Informationen auf Google Drive zu speichern? Wir glauben nicht.

Es gibt da draußen genügende Alternativen. Du kannst mit dem Wissen auf sie umsteigen, dass deine Daten dort sicher sind. Oder zumindest sicherer vor Googles Einfluss und Klauen. Viele davon sehen sich deine Inhalte gar nicht erst an und bieten dir eine gute Verschlüsselung. Und ja; der Transfer wird am Anfang schwierig werden, da wir alle Gewohnheitstiere sind, aber gib dem Ganzen ein bis zwei Wochen und du wirst damit ganz gut klar kommen.

Du kannst es ja auch langsam angehen. Beginne damit, deine Nachrichten in die neue Inbox weiterleiten zu lassen, bis du bereit für eine komplette Trennung bist. Indem du Google Takeout nutzt, kannst du deine Nachrichten herunterladen und sie offline in einem anderen Mail Programm öffnen. Das nimmt sie Google und anderen die sie verwenden zwar nicht weg und die Kopie deines E-Mail Partners könnte noch von Google aufgegriffen werden, jedoch hast du für dich selbst einen Neustart wo anders.

#8 Verlasse die Cloud

Das dürfte genauso schwierig werden, wie Gmail zu verlassen. Googles Services haben sich seit Jahren um all unsere Bedürfnisse gekümmert. Der Großteil unseres Online Lebens ist stark damit verbunden.

Die Cloud zu verlassen könnte ein kleines Problem darstellen, aber die Aufgabe, alle Kontakte, Kalender und den Rest zu synchronisieren und zu speichern, ist das wirkliche Problem. Dank der Cloud ist alles so bequem sortiert und immer sofort zugänglich. Wenn du sie also verlässt, wirst du alles manuell machen müssen; außer du findest Ersatz.

#9 Installiere ein neues Betriebssystem auf deinem Android Smartphone (Expert User)

Seit Google Android vor einer Dekade gekauft hat, haben sie Einblick auf so ziemlich alles, was Android User tun. Das Hauptproblem ist, dass Smartphone sehr stark Daten leaken und viele Organisationen überhaupt keinen Aufwand damit haben, diese Daten einzusammeln.

Google will jedoch alles davon. Oder zumindest so viel wie irgendwie möglich. Als sie Android gekauft haben, präsentierten sie es als Open Source Alternative zu Apples iOS. In den letzten Jahren haben sie App Entwickler herangezogen, sowie Smartphone Hersteller und jeden anderen, der etwas mit Android zu tun hatte.

Es ist nun also so gut wie unmöglich ein Smartphone mit Android Betriebssystem zu schützen, dank alle dem. Diejenigen, die sich damit auskennen, sollten am besten Android komplett deinstallieren und stattdessen CyanogenMod installieren. Das ist ein komplett funktionales Betriebssystem, das als idealer Ersatz dienen kann.

Beste Alternativen zu Google und seinen Services

Jetzt wo du all das weißt, kannst du sehen wie viel Einblick Google tatsächlich hat, wenn es um dein Leben geht. Und das gilt sowohl für dein Online Leben, als auch für dein reales. Vergiss nicht auf das Tracking des Standortes deines Smartphones und die Sammlung von Daten aus deinen Apps.

Wie wir jedoch bereits erwähnt haben, gibt es eine Lösung für diese Probleme. Google und seine vielen, vielen Services zu nutzen ist extrem bequem und macht die gesamte Online Erfahrung einfach und sogar spaßig. Wenn du jedoch deine Daten so gut wie möglich schützen möchtest, solltest du andere Services in Erwägung ziehen.

Mail

Alternatives to Gmail

Beginnen wir bei Googles E-Mail Service. Wenn du deinen E-Mail Anbieter wechseln möchtest, hast du hier viele gute Optionen:

  • Hush Mail – es ist kostenlos, bietet Privatsphäre und hat keine Werbung
  • Fastmail.FM – eine Alternative, für die du zwar zahlen musst, aber einen sehr schnellen Dienst mit sauberer Oberfläche erhältst
  • Microsoft’s Outlook & Yahoo Mail – diese beiden sind auch kostenlos, unterscheiden sich aber kaum, wenn es um das Sammeln einer Datenbank geht
  • Tutanota – kostenloser verschlüsselter Posteingang

Aufgaben und Kalender

calendar+backdrop

Beim Kalender gibt uns Google den Google Kalender als Standardoption am Smartphone. Solltest du das jedoch ändern wollen, können wir die folgenden Alternativen empfehlen:

  • Any.Do / Cal – eine der besten Optionen, um dein Leben ohne Google zu organisieren
  • Sunrise
  • Momentum – dies ist eine App von Chrome. Es ist grundsätzlich ein Add-On, das du verwenden kannst, um dich auf deine Aufgaben zu konzentrieren. Es ersetzt deine „Neuer Tab“ Seite

Blogging

blogging-for-business-heres-everything-you-need-to-know

Google hat natürlich auch beim Bloggen seine Präferenz. Es bietet seinen eigenen Blogger Service. Jedoch solltest du dir lieber eine dieser Alternativen zu Herzen nehmen:

  • Posthaven – nicht so toll für einen neuen Blog und auch definitiv nicht für ein Unternehmen, jedoch definitiv eine geniale Alternative für sicheres Schreiben
  • Tumblr – die meisten werden diese Option kennen; definitiv gut, wenn dich Katzenfotos nicht stören
  • Self-hosted WordPress Website – das ist wahrscheinlich die beste Option; es gibt genügend Tutorials, die dir zeigen wie du eine Seite aufsetzt

Browser

514315-the-best-browsers-of-2016

Googles beliebter Chrome Browser ist definitiv ein top Browser und schwer zu übertreffen. Jedoch finden wir, dass Firefox eine gute Alternative darstellt. Es ist ein non-profit Browser, der einfach ist und gut genug als Chrome Ersatz.

Suchmaschine

search-ensearch-engines-all-category-ss-1920gines-all-category-ss-1920

Natürlich kennen wir alle Googles Präferenz in Sachen Suchmaschine. Google Suche ist eine top Suchmaschine, die seit Ewigkeiten am Markt ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht noch ein paar andere gibt. Manche davon sind sehr gut und bieten eine sicherere Alternative. Wir empfehlen:

  • DuckDuckGo – eine private Suchmaschine, die deine Aktivitäten nicht verfolgt; Sie ist nicht perfekt, aber sicher und privat
  • Startpage.com – einfach gesagt ist das Google, nur ohne Tracking
  • Bing – viele würden sagen, dass das eine grauenhafte, nutzlose Suchmaschine ist, jedoch ist sie nur ein kleines bisschen grauenhaft und viel besser als die Gerüchte behaupten

Fotos

422493-best-cloud-storage-solutions

Google hätte gerne, dass du sein Picasa für das Teilen und Verwalten deiner Fotos nutzt. Stattdessen solltest du jedoch diesen Anbietern eine Chance geben:

  • Flickr – ein Foto Sharing Service, der von Yahoo kommt
  • 500px – eine unabhängige Plattform für das Teilen von Fotos, die auch als Inspiration dienen kann

Dokumentenablage

document-storage-facility

Google bietet seine Google Drive, die von den meisten aus reiner Bequemlichkeit nutzen. Es gibt jede Menge Alternativen, wenn es um Cloud-basierte Services geht. Wir empfehlen:

  • Dropbox – du wirst wahrscheinlich schon davon gehört haben
  • Mega – du bekommst 50GB kostenlosen Speicherplatz; Google gibt dir nur 15GB, also uns sehr willkommen
  • Box – eine gute Alternative zu Dropbox
  • iCloud – ein Service von OSX
  • PCloud – Cloudspeicher für Unternehmen jeder Größe

Dokumente

Dokumente zu erstellen ist in Google Docs äußerst angenehm. Jedoch gibt es auch gute Alternativen:

Domains

Google hat seine Google Apps für Domains. Diejenigen, die diese Option zurück lassen wollen, können diese hier testen:

Google Sites

Google bietet dir für die Erstellung einer Website den Google Sites Service. Wir hingegen empfehlen dir, dass du deine Seiten selbst hostest. Kostenlose Seiten sind wie immer nicht empfohlen, da sie mehr Schaden anrichten können, als helfen.

Analytics

analytics-ss-1920

Ja, Google hat auch einen Service dafür. Überraschenderweise Google Analytics genannt. Aber wie oben, suchen wir nach einer Alternative. Hier sind ein paar gute:

  • Clicky – einfach, aber gut als Ersatz
  • CrazyEgg – gibt dir einen guten Einblick darüber, worauf Kunden auf deiner Seite klicken und was sie interessiert
  • MixPanel – die Option für fortgeschrittene Analysen; ein mächtiges Tool das für schnell wachsende Start-Ups gut geeignet ist

Social Networking

social-network-icons

Wir erinnern uns noch gut daran, als Google+ kam und alle Facebook Nutzer für sich gewinnen wollte. Es stellte sich nicht als so beliebt heraus. Solltest du jedoch ein Fan sein, gibt es viele Alternativen für dich:

  • Twitter – braucht wohl kein Intro
  • Instagram – derzeit auch sehr beliebt
  • WhatsApp – eine sehr beliebte Wahl für internationales Nachrichten versenden
  • Path – eine großartige App, die gut aussieht, aber nur 150 starke Verbindungen zulässt; gut wenn man nicht mehr braucht, nicht so gut wenn einem das nicht genug ist

Video Veröffentlichung

publishing-on-video-platforms1

Natürlich würde Google hier YouTube empfehlen. Für viele Leute ist das auch tatsächlich die einzige Option. Es ist ein sicherer, bekannter Ort, den die meisten seit Jahren nutzen. Jedoch gibt es als Alternative Vimeo. Es ist eine klassische Alternative mit einem artistischen Aspekt. Zwar ist es nicht ganz so wie YouTube, aber leider gibt es für YouTube auch keinen ernstzunehmenden Konkurrenten. Es gehört wirklich eine gute Alternative her, jedoch hatten wir damit bisher noch kein Glück.

Das ist so ziemlich alles was du tun kannst, um dich von Google zu trennen. Eine weitere Option, für diejenigen die sich komplett trennen wollen ist die Löschung des Google Kontos. Das zu tun, funktioniert wie folgt:

1. Logge dich in dein Konto
2. Navigiere in die Kontoeinstellungen und klicke auf Lösche dein Konto oder deine Services
3. Wähle was du löschen möchtest oder ob du alles löschen möchtest, klicke auf Lösche Google Konto und Daten
4. Stelle sicher, dass du alles noch einmal durchgehst, das du löschen wirst
5. Klicke auf Löschen

Das funktioniert so für dein privates Konto. Wenn dein Konto von einem Unternehmen oder einer Organisation erstellt wurde, wirst du mit deinem Administrator in Kontakt treten müssen

Fazit

In dieser Anleitung haben wir recht viel Inhalt abgedeckt. Von VPNs, was sie können, welche die besten sind, ihre möglichen Probleme, über die Verschlüsselung deines Smartphones, bis hin zum ent-Googlen deines Lebens.

Alle diese Methoden dienen einem gemeinsamen Zweck – deine Privatsphäre und deine Daten zu schützen. Wenn du mit Fragen über diese Themen auf unseren Beitrag gestoßen bist, so hoffen wir, dass du nun alle Antworten hast, die du brauchst. Dein Smartphone zu schützen ist extrem wichtig und du solltest dir ein paar dieser Punkte als Vorsichtsmaßnahme zu Herzen nehmen.

Vergiss nicht, dass es besser ist, vorbereitet zu sein, als unter den Konsequenzen leiden zu müssen, falls man diese Dinge auf die leichte Schulter nimmt. Im Endeffekt geht es um deine Sicherheit. Und sie sollte das Wichtigste von allem sein.

TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here